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Ratsmehrheit verabschiedet sich von Flächenvermarktung


Zumindest auf den städtischen Waldflächen des "Hebert" (Bildmitte) wird es in absehbarer Zukunft wohl keine Windkraftanlagen geben. (Archivfoto: Hubert Richter)

(hr) Im städtischen Waldgebiet auf dem 518 Meter hohen “Hebert” zwischen Eberbach und Schwanheim möchte der Gemeinderat nun doch keine Errichtung von Windkraftanlagen.

Im September 2016 hatte das Gremium die Vermarktung der Hebert-Waldflächen für Windkraft beschlossen. Das dazu nötige Verfahren wurde mit großem Verwaltungsaufwand vorangetrieben, auch mit externen Partnern wie der Kommunalberatung Rheinland-Pfalz. Beteiligt war auch die Landesforstverwaltung “ForstBW”, da deren angrenzende Waldflächen gleich mitvermarktet werden sollten. Die Kooperation mit ForstBW hat der Gemeinderat bereits in seiner letzten Sitzung aufgegeben (wir berichteten). Heute fiel nun durch der Beschluss für das endgültige Aus.

Im Jahr 2015 hatten sich in einer groß angelegten Bürgerbefragung in Eberbach 59 Prozent der Teilnehmer für die Windenergienutzung auf dem Hebert ausgeprochen. Allerdings hatten sich nur 35 Prozent der abstimmungsberechtigten Bürger an der Befragung beteiligt. AGL-Stadträtin Kerstin Thomson wies vor dem heutigen Beschluss in der Sitzung erneut auf diesen “Bürgerwillen” hin und betonte, dass sich an den grundlegenden Fakten seit 2015 nichts geändert habe. Michael Schulz (CDU) widersprach und stellte fest, dass die Windkraft vor allem wegen fehlender Speichermöglichkeiten nahezu nichts zum Klimaschutz beitrage und der Eingriff ins Landschaftsbild bei diesem geringen Nutzen zu schwerwiegend wäre. Dem wiederum setzte Peter Stumpf (AGL) entgegen, dass die Umstellung auf regenerative Energien für die Zukunft der Erde unverzichtbar sei.

In der Abstimmung votierte mit elf Mandatsträgern die Mehrheit der anwesenden Ratsmitglieder gegen weitere Vermarktungsbemühungen auf dem Hebert. Die durch das Verfahren bisher verursachten und nun verlorenen Kosten konnte die Verwaltung auf Nachfrage von Peter Stumpf heute nicht beziffern.

21.02.19

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